Water for All Deutschland wählt neuen Vorsitzenden

Henk Brouwer folgt auf Jochem Kersjes / 70.000 Euro für Brunnen in Malawi

Essen, November 2019. Water for All Deutschland e.V. hat einen neuen
Vorstandsvorsitzenden. Die Mitgliederversammlung des Vereins wählte Henk
Brouwer zum Nachfolger von Jochem Kersjes. Brouwer ist seit kurzem alleiniger
Geschäftsführer der Atlas Copco Holding GmbH und der Atlas Copco Deutschland
GmbH, beide mit Sitz in Essen. Kersjes war bis zum Sommer ebenfalls
Geschäftsführer der beiden Holdings; er hat Atlas Copco inzwischen verlassen. Das
machte eine Neuwahl des Water-for-All-Vorsitzes erforderlich, da die Organisation
eng an den Konzern angebunden ist.
Water for All (Wasser für alle), kurz W4A, ist eine Mitarbeiterinitiative des
schwedischen Industriekonzerns. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von
Menschen in Krisenregionen zu verbessern. Weltweit hat die Initiative seit 1984 weit
mehr als zwei Millionen Menschen geholfen. Allein in Deutschland hat Water for All
über 200 Mitglieder und Förderer.
Derzeit unterstützt W4A in einem Flüchtlingscamp in Malawi den Bau von Brunnen,
inklusive Drainageleitungen und separaten Waschplätzen. Für das aktuelle Projekt in
Dzaleka, das unter Federführung der Deutschen Welthungerhilfe steht, hat der Verein
für 2019 Fördermittel in Höhe von 70.000 Euro zur Verfügung gestellt.
In dem Camp erwartet das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) für
dieses Jahr etwa 45000 Flüchtlinge. „Für so viele Menschen wären mindestens 90
Brunnen nötig“, sagt Brouwer. „Es standen zuletzt aber nur 27 Brunnen zur
Verfügung, was zu langen Warteschlangen und Engpässen führte.“ Das von W4A
geförderte Projekt soll die Trinkwasserversorgung im Camp deutlich verbessern.
Dazu soll auch die Trinkwasserqualität überwacht werden, um eventuelle
Kontaminierungen mit gefährlichen Bakterien schnell erkennen und beheben zu

können. „Unsere Hoffnung ist, dass sich schon bald weniger als 1000 Personen einen
Brunnen teilen müssen“, sagt Henk Brouwer. „Und auch das wäre noch viel, denn der
malawische Standard liegt bei 300 Personen pro Brunnen!“ Aktuell seien es im Camp
etwa 1250 Personen pro Brunnen. „Es gibt also noch viel zu tun“, betont der neue
W4A-Vorsitzende.

Über Atlas Copco
Innovation durch großartige Ideen: Atlas Copco entwickelt seit 1873 industrielle und zukunftsfähige Lösungen mit
großem Mehrwert für seine Kunden. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden, sowie Kunden in
mehr als 180 Ländern. 2018 erzielte Atlas Copco mit rund 37000 Mitarbeitern einen Umsatz von 9 Milliarden Euro
(95 Milliarden Schwedische Kronen). www.atlascopco.com
In Deutschland ist Atlas Copco seit 1952 präsent. Unter dem Dach zweier Holdings mit Sitz in Essen agieren derzeit
rund 20 Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Der Konzern beschäftigte in Deutschland Ende 2018 über 3290
Mitarbeiter und hat derzeit rund 120 Auszubildende. www.atlascopco.de

Büro aufräumen für einen guten Zweck

Atlas Copco spendet 4.000 Euro an Water for All

Essen, Februar 2020.

Büros aufräumen für einen guten Zweck, das war in den
vergangenen Wochen das Motto in der Zentrale der Atlas Copco Kompressoren und
Drucklufttechnik GmbH in Essen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben
gründlich ausgemistet und ganze vier Container gefüllt – mit alten Ordnern und
Papier, Ablagefächern, aber auch Kabeln und manch elektronischem Gerät. Es
kamen 790 Kilogramm Material zusammen. Fein säuberlich nach Wertstoffen
getrennt, wurde alles dem Entsorgungsunternehmen übergeben. Für jedes
Kilogramm spendete Atlas Copco 5 Euro an Water for All (W4A) – und rundete auf
4000 Euro auf.
Water for All ist eine Mitarbeiterinitiative des schwedischen Industriekonzerns, die mit
dem Ziel gegründet wurde, die Lebensbedingungen von Menschen in Krisenregionen
zu verbessern. Weltweit hat die Initiative seit 1984 weit mehr als zwei Millionen
Menschen geholfen. Derzeit unterstützt W4A in einem Flüchtlingscamp in Malawi den
Bau von Brunnen, inklusive Drainageleitungen und separaten Waschplätzen.
Die Spende von 4.000 Euro überreichte Kompressoren-Geschäftsführer Dirk Villé
dem neuen W4A-Vorsitzenden, Henk Brouwer. Villé zeigt sich stolz angesichts der
„tollen Aktion“ seiner Belegschaft, die nicht nur einem guten Zweck gedient, sondern
auch das Arbeitsumfeld im Betrieb verbessert habe. „Jeder hat wieder Platz auf oder
unter dem Schreibtisch und in den Schränken, und es wurde so manches alte Kabel
ausrangiert, das zu einer wahren Stolperfalle geworden war.“

Henk Brouwer nahm den übergroßen Scheck für das aktuelle Projekt in Dzaleka mit
Freude entgegen: „In dem Flüchtlingscamp in Malawi wären für 45000 Flüchtlinge
mindestens 90 Brunnen nötig“, sagte er. „Bis vor kurzem gab es dort aber nur 27
Brunnen, was zu langen Warteschlangen und Engpässen führte.“ Das von W4A
geförderte Projekt soll die Trinkwasserversorgung im Camp nun deutlich verbessern.